Hongkong, Philippinen, Australien

Abenteuer Down Under

04Dezember
2017

Flugroute 2018

Hier meine geplante Route für April 2018. Dresden - Hongkong (4 Tage Aufenthalt), Hongkong - Philippinen (4 Wochen Aufenthalt) und Philippinen - Australien / Perth (1 Jahr Aufenthalt). Am 22.April ist Start von Berlin aus.

16Oktober
2016

Bali: Amed, Candidasa, Kuta

Die letzte Woche ist angebrochen. 4 Monate sind um. Ich verbrachte die letzten Tage im Osten und Süden Bali's. Den Westen habe ich leider nicht geschafft.

In der Kleinstadt Amed verbrachte ich 3 Tage. Ein dunkler Strand prägt das Bild des Ortes. Ich lieh mir 3 Tage lang einen Roller aus und erkundete die Gegegend. Leider hab ich in einer Stadt ein kleinen Unfall verursacht...ich wollte rechts abbiegen,  aber man durfte an dieser Stelle nicht rechts abbiegen. Von hinten kam ein junger Balinese angebraust und stürzte wegen mir. Er fiel auf die Seite. Sofort war ein rießen Tumult an der Stelle. Eine Frau rief gleich die Polizei...dem jungen Mann war nichts passiert, zum Glück und als die Polizei da war, war alles sehr entspannt und locker. Sie nahmen unsere Daten auf und gaben uns die Hand für eine gute Weiterfahrt. Zum Glück war alles halb so wild. Der junge Mann, der gestürzt ist, war äußerst nett und ihm war außer einem Schock nichts passiert. 

Weiter ging die Reise Richtung Denpasar an der Ostküste runter nach Candidasa. In Candidasa ist ein kleiner, aber netter Küstenort. Hier findet man kleine Geschäfte,  Cafés und Restaurants. Den ersten Tag relaxte ich nur. Den zweiten lieh ich mir wieder ein Bike aus und fuhr zum "Weißen Sand Strand". Dieser ist sehr nett und paradiesisch. Tolle Ecke von Bali. Abends traff ich zwei Holländerin mit denen ich essen war.

Ich reiste nach zwei Tagen weiter Richtung Süden,  zur Padang Bai. Die Padang Bai ist bekannt für viele Tauchresorts und Tauchschulen. Leider fehlt mir am Ende meiner Reise das gewisse Kleingeld, um in die Tiefe zu steigen. Ich wäre sehr gerne nochmal tauchen gegangen. So verbrachte ich 1,5 Tage am wunderschönen Strand: Blue Lagoon. Dieser ist für mich der Top Strand in Bali, zumindest was ich gesehen hab. Wenig Touristen und ein kleiner traumhafter Strand.

Meine letzte Station sollte Kuta sein. In der Touristen Hochburg war ich Anfang meiner Reise schon. Hier ist viel Trubel und ordentlich was los. Hier kann man gut feiern gehen. 2,5 Tage sollte ich hier verbringen.  Ich checkte in einem tollen Hostel mit Pool ein.

Meine Rückreise  startet am 22. Oktober 2016. Von Denpasar fliege ich nach Malaysia / Kula Lumpur. Dort hab ich 10 Stunden Aufenthalt. Dann geht es nach Bangkok / Thailand. In Bangkok verbringe ich ein Tag, bis die Heimreise fortgeführt wird. Über Stockholm geht es nach Berlin und von Berlin mit Zug oder Trampen nach Dresden in die Heimat. 

Ich freu mich schon auf Zuhause. Familie und Freunde wieder treffen. Ich hab dann noch eine Woche Urlaub, dann ist am 02.11. Start in der Kita / Hort Ullersdorf. Meine erste Station als Erzieher. Ich werde noch ein Resümee über meine 4 monatige Reise schreiben, also schaut Ende Oktober nochmal rein.  Ich bedanke mich jetzt schon mal für eure zahlreichen Besuche und Kommentare auf meiner Web Site und ich hoffe euch hat mein Auslandsblog gefallen. Liebe Grüße Tino

12Oktober
2016

Indonesien - Bali: Ubod, Kintamani

Hey. 

Ich find mittlerweile Bali richtig gut und entspannend. Anfangs gefiel es mir nicht so richtig, aber jetzt nach 2 Wochen muss ich sagen: super! 

Meine Reisezeit von vier Monaten ist bald vorüber...Sri Lanka, Malaysia, Vietnam, Laos und Bali hab ich in dieser Zeit bereist. War ne tolle Erfahrung und eine schöne Zeit.

Angekommen im mittleren Land, in Ubod, verbrachte ich dort 2 Tage. Ubod ist wie fast alles in Bali sehr touristisch. Es gibt viele Geschäfte, Boutiquen, Cafés und Restaurants. Ubod ist trotzdem entspannt und sehr nett.

Ein Tag war ich im Monkey Forrest, einem Park mit unzähligen Affen. Man muss sehr auf seine Sachen achten, denn die Affen sind gierig und schnell. Den zweiten Tag in Ubod hab ich mir ein Roller ausgeliehen und bin planlos durch die Gegend gebrecht. 

Dann ging die Reise weiter in den Norden.

...nach Kintamani. Kintamani liegt mitten in einem Vulkangebiet. Umgeben von Vulkanen fand ich ein nettes Hostel in den Bergen. Den ersten Tag war ich in einem Hot Spring Bad. Das sind heiße Bäder,  wo man relaxen kann und Blick auf einen mächtigen Vulkan hat. Ich verbrachte dort schöne 5 Stunden.

Der zweite Tag startete mit der Erklimmung vom Großen Batu Vulkan. Um 3 Uhr klingelte der Wecker, um 4 Uhr war Start. Mit Stirnlampe bewaffnet ging es im dunklen mit einem Guid und 6 wanderfreudigen Touristen den Berg hinauf. 2 Stunden dauerte die Erklimmung auf einer Höhe von 1717 m. Oben gab es ein heißen Kaffee und Frühstück. Es dauerte nicht lange, da kamen die ersten Affen hervor. Der Berg ist übersät mit Affen. Wir genoßen mit zirka 150 Wanderern den Sonnenaufgang. Dann ging es langsam, einen anderen Weg, über den Vulkangrad, zurück. 2 Stunden dauerte der Abstieg. Um 9 war ich fröhlich nach der Tour wieder zurück im Hostel. Nach dem Frühstück hieß es erstmal ausruhen und noch eine Runde schlafen. Den Rest des Tages hab ich mir ein Roller ausgeliehen und bin in der schönen Vulkangegend rumgebraust. Das Bike war ne ziemliche Mühle. Keine Nummernschilder, kein Helm dazu, gut in Bali fahren die meisten ohne Helm und geklabbert hat auch alles. Die Tankanzeige funktionierte ebenfalls nicht. Das coole war aber, daß es ein halbautomatische Maschine war. Das hat gefetzt. Bei der Tour bin ich auch auf eine balinesische Zeremonie gestoßen, die ich mir eine Weile anschaute. Abends wurde mit Bierchen und den anderen Hostelbewohnern relaxt. 

 

 

 

 

09Oktober
2016

Bali, Gili Island

Hey ihr Lieben.

Ich hab lange nicht mehr berichtet...ich bin in Bali angekommen ??

Gleich vorweg: Bali ist teuer. Im Gegensatz zu Asien ist Bali teuer. 

Ich hab die letzten drei Tage auf den Gilis verbracht.  Viele beschreiben die Gili Islands als "das Paradies", eine Inselgruppe vor Bali, ich seh es nicht so. Es ist nett auf den Gilis, aber als Paradies sehe ich es nicht. 

Ansonsten ist Bali sehr touristisch. Surfen war ich auch mal.  Mehr fällt mir gerade nicht ein, sorry, bin gerade etwas unkreativ...aber mir geht es gut. Hier die Bilder...

19Sept
2016

Laos: Nong Kiahw

Hallo. 

Ich befinde mich mit Marc und einer Gruppe von einigen Leuten mitten im Norden von Laos.

Umgeben von hohen Bergen und einer gewaltigen Kulisse lässt es sich schon eine Weile aushalten. Wir sitzen viel rum, unterhalten uns nett und schauen TV. Es ist alles gerade etwas entspannter als sonst. Wir gehen abends immer gemeinsam essen und trinken gemütlich ein Bierchen. Ist sehr cool hier. Ein Tag sind wir zu einem Strand mit einem longtail (langes Boot) gefahren. Am Strand befanden sich unzählige Schweine. Ein anderen Abend sind wir zu einem spektakulären Aussichtspunkt gelaufen, wo die Sicht überragend war. Man konnte 360° sich umschauen.

Insgesamt war ich vier Tage in Nong Kiahw. War ne schöne Zeit. Einen Tag haben wir uns auch Fahrräder ausgeliehen und haben eine Runde gedreht.

Leider muss ich Bilder von meinem Blog entfernen, da der Speicher voll ist. Wer über Neuseeland was lesen möchte,  weiter vorne, bitte nicht wundern warum dort Bilder fehlen.

Derzeit befinde ich mich aktuell in Luang Probang. Ich bin auf der Durchreise in den Sueden. Ich muss meinen Flieger am 01.Oktober von Sasigon nach Bali bekommen...deshalb reise ich jetzt durch, Kambotscha schaffe ich zeitlich leider nicht.

Bei den Bildern sind auch alte vom Tubing (Reifenaktion) und Wasserfall dabei.

   

15Sept
2016

Laos: Luang Prabang

Hi.

 Wir sind in Luang Prabang angekommen. Luang Prabang liegt im Norden von Laos und ist eine Kleinstadt.

Laos ist sehr schön und landschaftlich eine Augenweide. Es gefällt mir sehr gut hier. Ich schreib diesmal nicht so viel, sondern lass mal die Bilder sprechen...

 

08Sept
2016

Laos: Vientiane, Van Vieng

Hallo ihr Lieben.

Laos ist der einzige Binnenstaat in Südostasien.

Der Staat Laos grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar und hat etwa 6,5 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 236.800 km²; Hauptstadt und größte Stadt ist Vientiane. (Wikipedia)

Von Hanoi ging es am Donnerstag weiter nach Laos. Mit einem Schlafbus erreichten wir nach 7 Stunden die Grenze, wo man sich aus Vietnam aus checken musste und ein Visum für Laos (30$) kaufen musste. Ein junger Mann aus dem Libanon der neben mir saß, erhielt keine Einreisegenehmigung. Ich weiß aber nicht genau warum. Die Busfahrt dauerte ingsgesamt ca. 20 lange Stunden, bis wir die Hauptstadt von Laos - Vientiane erreichten.

Ich reise derzeit mit einem Augsburger durch Laos. Marc hab ich in Hanoi kennengelernt. Er ist sehr lustig und cool drauf.  In Vientiane haben wir außerdem eine Japanerin kennengelernt, mit der wir Unternehmungen gemacht haben. Wir haben uns das nationale Museum angschaut, Tempelanlagen und den schönen Buddhapark. Insgesamt haben wir 2 Nächte in Vientiane verbracht.

Von Vientiane ging die Reise zu dritt weiter in den Norden des Landes, nach Van Vieng. Van Vieng ist eine Kleinstadt. Uns begleitet eine junge Frau aus Hongkong. In Van Vieng muss man sich wie in Hanoi (Vietnam) abends keine Gedanken machen wo man was trinken geht. Überall gibt es Freibier und sogar frei Whisky mit Cola. Man braucht nur wenig Geld zum ausgehen. Drogen bekommt man hier auch an jeder Ecke angeboten.  Was wir festgestellt haben, dass hier viele Ladyboys (Frauen die in Wirklichkeit Männer sind) unterwegs sind.

Am Montag haben wir eine aufregende Tagestour unternommen.  Wir sind in einer Gruppe mit Reifen in ein Höhlensystem gefahren. Man sitzt auf einem Schlauch und zieht sich an Seilen entlang in die Höhle. Die Höhle gehört zum Mekong und ist mit Wasser geflutet. Außerdem haben wir die Höhle mit unseren Stirnlampen durch kriechen und krabbeln erkundet. Das Wasser stand uns oft bis zur Brust! Weiter ging die Tour an den Mekong zum Tubing - man sitzt wieder in einem Reifen und fährt den Mekong runter. Der Mekong ist bisschen breiter als die Elbe und ist sehr braun vom Schlamm. Bei der Tour auf dem Mekong kann man an diversen Bars anhalten. In den letzten Jahren sind hier einige Rucksacktouristen gestorben, da sie wahrscheinlich zu betrunken waren. Außerdem haben wir abends die blaue Lagune besucht, bei der man baden gehen konnte. Marc und Suki sind von einem Baum aus 5 m Höhe gesprungen. Abends waren wir in einer Diskothek feiern.

Nächsten Tag haben wir uns den kleinen Ort angeschaut, sind auf den Nachtmarkt gegangen, haben tagsüber relaxt und sind abends wieder feiern gegangen. 

  Sonnenuntergang über dem Mekong

24August
2016

Vietnam: Huè, Phong Nha, Duc's Familie, Ning Bihn, Halong Bay, Hanoi, Sapa

Hallo Freunde.

Leider bin ich nicht zum Schreiben gekommen, aber ich versuch die vergangene Zeit aufzuarbeiten und zu reflektieren...wir haben bisschen viel gefeiert und waren nur unterwegs. Sorry fuer einen verspaeteten Bericht.

Unsere Reise verläuft super. Mit Isabell, Duc und Martha ging es zu viert weiter von Hoi An nach Huè in den Norden. Wir haben uns Motorroller ausgeliehen und sind den Hai Van Pass nach Huè gefahren. 120 km ist dieser lang und verläuft an der Küste. Tolle Landschaft und kurvenreiche Strecken charakterisieren den Straßenverlauf. Martha ist eine Reisefreundin von uns, die wir in einer vorhergehenden Stadt kennengelernt haben. Sie ist Amerikanerin und sehr lustig. Martha ist bei mir hinten drauf mitgefahren. Unsere Rucksäcke wurden von Hoi An nach Huè geschickt, damit wir das schwere Gepäck nicht dabei haben. Unterwegs haben wir uns die Marmorberge mit ihren Tempeln und Höhlen anschaut und alte Bunkeranlagen aus dem Krieg. Duc ist bei einer Brücke in ein Loch mit dem Fuß gefallen und hat sich das linke Bein verletzt. Ist zwar nur eine Fleischwunde, aber trotzdem ärgerlich und schmerzhaft.

Die Motorrollerfahrt war schön und hat mir und den anderen sehr gut gefallen. In der Stadt Huè sind wir dann zwei Tage geblieben und haben uns zu fünft in der Stadt betätigt. Eine Engländerin hat uns noch Gesellschaft geleistet und begleitet. Beim Reisen ist man nie alleine und wenn man erstmal in einer Gruppe ist, lernt man noch schneller Backpacker kennen. Wir haben uns ein Tag eine Tempelanlage angeschaut und außerdem ein alten, verlassenen Wasserpark. Dieses Bad ist eine Ruine und sehr alt und verwildert, aber enorm beeindruckend und schön. Es wirkte als wäre diese Anlage eine Kulisse von dem Film "Jurassic Park"... alles verlassen und größtenteils zerstört... Abends gehen wir generell aus und trinken irgendwo ein Bierchen. Den anderen Tag haben wir weniger gemacht und sind dann abends weiter in den Nationalpark Phong Nha gefahren. Dort waren eine Menge Rucksacktouristen...mit 20 Leuten saßen wir abends in der Kneipe und haben getrunken und Karten gespielt. Nächsten Tag ging es bei strömenden Regen mit Motorrollern in eine Höhle. Diese war 3 km lang und sehr beeindruckend.

Danach sind wir weiter nördlich (schon fast im Norden des Landes) bei Duc's Familie gelandet.  Bei Tanten und Opa haben wir es uns gut gehen lassen. Wir wurden regelrecht gemästet und mit Essen überhäuft...aber die Vietnamesen sind ein sehr gastfreundliches und nettes Volk.

Von der Verwandschaft ging es nochmals zu Duc's Opa weiter noerdlich, nach Ning Bihn. Dort wurden wir ebenfalls mit Essen ueberhaeuft. Ausserdem haben wir an zwei Tagen uns Roller ausgeliehen und haben an Bootstouren teilgenommen. Unter anderem fuhren die Boote durch Hoehlen. Es war sehr schoen.

Weiter ging die Reise zu zweit. Isabell und ich reisten von Ning Bihn zur Halong Bay fuer 3 Tage, Duc blieb bei seiner Familie. In der Halong Bay waren wir auf der groessten Insel der Gegend - Cat Ba. Dort sind wir zwei per Faehre hingefahren und haben die Insel mit dem Roller  erkundet. Natuerlich sind wir diesmal auch nicht allein geblieben und haben andere Backpacker getroffen.

Von der Halong Bay ging es fuer eine Nacht - Partynacht nach Hanoi. Dort laesst es sich super feiern. Weiter ging es nach Sapa. Sapa liegt im Gebirge und ist von Reisfeldern umgeben. Tolle Fotomotive ergeben sich. Wir waren eine Nacht in einem doerflichen Hostel und die anderen beiden Naechte sind wir auf den Fansipan gestiegen. Dieser ist 3140 m hoch. Wir haben im Camp 2 nach 6 stundigen Aufstieg eine Nacht uebernachtet und sind dann morgens um 4 Uhr fuer 3 Stunden zum Giepfel aufgestiegen. Vom Giepfel waren es nochmal 7 Stunden zurueck. Es war sehr anstrengend und eine gute Erfahrung.

Jetzt sind wir in Hanoi fuer drei Tage. Jeden Tag ist Party angesagt...ich reise am 8. 9. allein weiter nach Laos. Isabell und Duc muss ich verabschieden, da sie Heim fliegen...

Ich versuche wieder woechentlich zu schreiben, versprochen. Dieser Blogeintrag ist sehr gekuerzt und zusammengefasst. Sorry

 

11August
2016

Vietnam: Nha Trang, Hoi An

Besondere Delikatessen in Vietnam:

Die Küche Vietnams ist vielfältig und tischt Leckereien für jeden Geschmack auf. Doch zu den "Spezialitäten" gehören auch jene, die für den westlichen Gaumen eher fremd und abstoßend sind: da Aberglaube weit verbreitet ist, essen hierzulande (meist chinesische Männer) auch mal potenzsteigernden Tigerpenis, Schildkröteneier für ein langes Leben oder Schwalbennestersüppchen. Zu den Delikatessen gehören auch wärmender Hund (eher im kalten Norden), gekochtes Affenhirn, Schlangenfleisch, Zibetkatze, Frösche usw.

Ahnenverehrung:

Für die Vietnamesen enden die familiären Bindungen nicht mit dem Tod, sondern die verstorbenen Angehörigen greifen sogar hilfreich in das Leben der Nachkommen ein. Damit das so bleibt, müssen die Toten symbolisch mit Nahrung und Geld versorgt werden. Aus diesem Grund stehen in vielen Häusern und Tempeln kleine Altäre, die der Ahnenverehrung dienen. Am Todestag, zu Feiertagen oder Familienfesten werden den Ahnen beispielsweise Süßigkeiten,  Obst und Zigaretten geopfert.

Weiter ging die Reise zu dritt von Da Lat nach Nah Trang. Die Fahrt dauerte zirka 5 Stunden. In Nah Trang haben wir drei Tage den langen Strand in Besitz genommen,  haben uns gesonnt und waren baden. Essenstechnisch bin ich froh mit Duc reisen zu können, da er immer ein Geheimtipp weiß und schon 10 mal in Vietnam war. Die beiden (Isabell und Duc) sind sehr angenehme Zeitgenossen und es macht super viel spaß mit den beiden.

Nach 3 Tagen sind wir weiter durch Vietnam gereist. Diesmal in den mittleren Teil des Landes. 12 Stunden Busfahrt standen an : ( zum Glück war es eine Nachtfahrt im Schlafbus. Der nächste Ort hieß Hoi An.

 

Hoi An ist eine tolle kleine Stadt, welche (Altstadt) zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt wurde. Nachts verwandelt sich die Stadt in ein Meer voller Lampions und Lichter. Enge Gassen prägen das Stadtbild. Tolle Cafés und Restaurants sind zu finden, genau wie schöne Läden und Boutiquen. Wir sind in einem sehr modernen und komfortablen Gästehaus untergekommen. Dort kann man kostenlos Fahrräder ausleihen, was wir ständig in Anspruch nehmen, wenn wir in die Stadt fahren. Isabell und Duc haben sich beim Schneider mit maßangefertigten Kleidern und Anzügen eingedeckt. Beide haben zwar 360€ jeweils gezahlt, aber sie sehen sehr toll aus in ihrem Dress. Ich werde weiter mit Isabell und Duc reisen...Derzeit haben wir 36 Grad und Sonne.

Als nächstes haben wir eine Motorradtour über ein tollen Pass geplant. Darüber berichtet ich das nächste mal.

09August
2016

Vietnam. Ho Chi Minh City (Saigon), Mui Ne, Da Lat

In Vietnam leben zirka 87 Mio. Menschen, 5 Mio. mehr als in Deutschland. Die Bevölkerung wird als großes Völkergemisch betitelt. Rund 88% der Bevölkerung gehören der größten Volksgruppe, der Viet an. Außerdem unterscheidet man 53 ethische Minderheiten. Vor allem die Bergvölker unterscheiden sich noch heute in ihrer Tradition,  in der Sprache, Kleidung, Festen und Siedlungsweise. Die Vietnamesen bezeichnen die Bergstämme oft als moi ( Wilde ). Jede Bevölkerungsgruppe lebt weitgehend für sich und es gibt kaum Mischehen.

Die Vietnamesen gelten als die "Deutschen Asiens". Mit ihrem Fleiß und ihrer Improvisationskunst haben sie nicht nur den Krieg, sondern auch die Hungerjahre danach überstanden und sich aus einem napalmverbrannten Land schon nach wenigen Jahren an die Weltspitze der Reis-Exporteure arbeiten können. 

Quelle: Marco Polo; Vietnam

Ich bin angekommen in Vietnam! Am 08.08. landete ich 18Uhr in Saigon. Der offizielle Name der Stadt ist Ho-Chi-Minh City. Die Stadt wird als altes und neues Kraftzentrum der Republick Vietnams bezeichnet. Hier ihre Lage:

 

Die Stadt besitzt eine junge Geschichte (300 Jahre alt). Sie ist die größte Stadt Vietnams und ist in 19 Bezirke eingeteilt. Saigon hat sich viel von seinem Charme aus der französischen Kolonialzeit erhalten. Gleich daneben präsentiert sich Saigon von heute: quirlig und chaotisch.  Ich hab noch nie so ein Verkehrschaos gesehen, wie in Vietnam. Eine quirlige Metropole mit Millionen von Mopeds. Überall wo man hin schaut sind Mopeds! Wahnsinn wie der Verkehr hier funktioniert. Zwischen Lastern und Bussen versuchen sich Rikschas, Fahrräder und Fußgänger einen Weg zu verschaffen...wären die vielen Mopeds nicht, wäre das auch sicher leichter möglich, aber irgendwie läuft alles. Erstaunlich wie, aber es läuft. Wenn man die Straße queren möchte,  heißt es einfach: drauf zu laufen. Ich hab Versucht das ganze Chaos bildlich darzustellen, aber irgendwie muss man es selber erleben...echt erstaunlich und wahnsinnig.

Wo mein Hostel ist, ist viel Leben, Trubel und ordentlich was los in Saigon. Ähnlich wie die Kosan Road in Bangkok, wer dort schon mal war. Eine große Kneipen-, Bar- und Partymeile. Überall wird man angesprochen..."willst du Massage, Marihuana,  Zigaretten, nochmal Massage...das ist ständig: Massage,  Massage...und Essen- Straßenfood von Ständen.  Vieles ist sehr lecker und kann man wirklich essen. 

Den ersten Tag hab ich mir bisschen was in der Stadt angeschaut. Den Notre Dame, die alte Oper und alte Gebäude aus der kolonial Zeit. Außerdem Chinatown: Chinatown ist grazzy. Ich würde es als großes Selgros am Straßenrand bezeichnen. Dort bekommst du alles! Schiffsschrauben, Bohrmaschinen, Kleidung, Kochtöpfe, Gewürze...ich hab fast alles gesehen, außer Grabsteine :). Und es ist ein extremes Chaos wieder mal. Unglaublich und unbeschreiblich. Aber man muss auch sagen: es gefällt mir irgendwie. Es macht Spaß und ist aufregend ein Teil im Chaos zu sein. Es ist nicht so, das man sich nicht wohl fühlt. Ich hab derzeit noch starke Probleme mit dem Geld hier...man ist sehr schnell Millionär. Eine halbe Millionen Dong sind 20€. Derzeit hab ich ein sehr dickes Portmonee. 

Wenn man in Vietnam ist, interessiert man sich auch automatisch für die Geschichte des Landes und nichts ist präsenter, als der Vietnamkrieg. Ich hab mir auf YouTube einige Reportagen die letzten Tage angeschaut und es ist erstaunlich in was für einem tollen Land man sich bewegen kann, nachdem der längste Krieg im 20 Jahrhundert hier gewütet hat. Über die Vergangenheit wird in Vietnam nicht gern gesprochen. Der Glaube hat damit zutun. Wer immer wieder an tragische Ereignisse erinnert, wird diese letzten Endes aufs Neue heraufbeschwören. 4 Millionen Menschen Leben kostete der Krieg. Von 1964-75 hatten die Amerikaner eine bisher beispiellose Material- und Menschenschlacht geführt.  Der Gegner war der kommunistische Vietcong. Angeblich wurde ein Stellvertreterkrieg gegen den Weltkommunismus geführt. Erst 2000, 25 Jahre danach normalisierte sich die Beziehung zwischen den ehemaligen Feinden.

Das derzeitige Wetter in Vietnam zeigt nur Regen an...    Regennzeit...echt blöd, wenn man nichts machen kann. Meine Reise ging am Mittwoch weiter. Nach 2 Tagen hatte ich genug von Ho Chi Minh City (Saigon). Ich reiste weiter Richtung Norden nach Mui Ne. Dies ist ein Bade- und Standort und eine Halbinsel. Die Fahrt nach Mui Ne war etwas ganz neues für mich. In einem "Schlafbus" ging es drei Stunden Richtung Ziel. Anscheinend haben die in Vietnam nur solche Busse...man liegt bequem in einem Liegestuhl und kann gemütlich schlafen. Echt coole Sache, nur für Leute mit Platzangst nicht zu empfehlen, da es zweistöckig ist und man nicht viel Platz hat. Den  ersten Tag schaute ich mir den Ort an. Eine lange Straße mit viel Geschäften und Restaurants prägen Mui Ne. Am zweiten Tag hat es nur geregnet. Ich hatte eigentlich vor mir ein Roller zu mieten, aber das fiel ins Wasser. Ich wartete auf den nächsten Tag (Freitag). Abends traff ich zum Glück noch Duc Le und Isabell aus Deutschland und der Abend war gerettet. Wir waren in einer Bar mit Livemusik und haben Billard gespielt. Später waren wir noch Krabben und Tintenfisch essen. War lecker!

Nächsten Tag haben wir (Duc Le, Isabell und ich) uns einen Motorroller ausgeliehen und haben die Tour gemacht, die eigentlich für den Tag davor geplant war. Es ging mit 2 Rollern zu den roten und weißen Sanddünnen die sehr beeindruckend und toll waren. Du Le ist ein Vietnamese, der in Deutschland geboren ist. Er und Isabell sind sehr witzig und wir hatten viel Spaß. Sanddünnen sind wie eine andere Welt, fast wie Tauchen. Abends waren wir noch ein Bierchen trinken.

Nächsten Morgen (Freitag) ging es bei Zeiten raus (6.30uhr), um zum Fischmarkt zu fahren. Wir sind mit den Motorrollern dort hin. Der Markt war ganz interessant. Weiter ging es zu einem Canyon, den Isabell,  Duc und ich angeschaut haben. Der war auch sehr toll und beeindruckend. Nachmittags sind wir mit dem nächsten Bus nach Da Lat, weiter in den Norden gefahren.

Da Lat liegt im Gebirge von Vietnam. Hier ist es 10° kälter, als an der Küste (22°)! Wir sind abends angekommen und wurden von unserem neuen Hostel herzlich mit einem Dinner empfangen. Das war super und obendrein kostenlos. Duc, Isabell und ich haben uns dann vorgenommen mal abends einen ruhigen zu machen, aber daraus wurde nichts...wir trafen zwei junge deutsche Mädchen und sind mit denen in die Stadt zu einer sehr bekannten Kneipe gefahten - das Labyrinth Lokal. Das ist eine Bar mit einem Labyrinth. Man kann unzählige Wege zur nächsten Bar gehen...das Gebäude war über 5 Etagen hoch. Klasse Idee und voll lustig!

Sonntag ging es erstmal gediegen zur Sache bei uns dreien. Wir haben bis Mittag in Da Lat ausgeschlafen. Das Hostel wo wir untergekommen sind ist super klasse! Nachmittags haben wir uns drei Roller ausgeliehen und sind zu den 30km entfernten Elefanten Wasserfälle gefahren. Diese waren sehr beeindruckend und mächtig. Die Fahrt war aber schon ein Highlight für sich diesen Tag. Die Bergstrecke war sehr kurvenreich und schön.

  Saigon Saigon Saigon Saigon Chinatown Saigon Schlafbus Mui Ne Da Lat Dat Lat Mui Ne Mui Ne Bar in Mui Ne Mui Ne

05August
2016

Die Ostküste Malaysias: Pulau Perhentian - Tauchen und Schnorcheln, Taman Negara National Park - Wandern, Pulau Tioman - Schnorcheln

 Hi.

Malaysia ist schon fast wieder Geschichte...die Zeit ging viel zu schnell vorüber, drei Wochen sind echt kurz, trotzdem freue ich mich sehr auf Vietnam und Kambodscha. Gerade Vietnam haben mir viele Backpacker gesagt ist ihr Favorit und soll mega toll sein. Nun ist bei mir die Erwartung sehr hoch gestiegen und ich hoffe sie wird erfüllt. 

In Malaysia ist übrigens die Staatsreligion der Islam, falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte. In Sri Lanka war es ja der Buddhismus. Der Großteil der Frauen hier tragen ein Kopftuch,  ein geringer Teil ist komplett verschleiert. Freitags ist wie bei uns der Sonntag, viele Geschäfte sind geschlossen,  da die heiligen ihren Gebetstag haben.

Die letzte Woche / Zeit verbrachte ich an der Ostküste Malaysias mit viel Wassersport und einer Wanderung im Taman Negara National Park. Angefangen hat alles mit der Fahrt von Langkawi (Westküste) an die Ostküste, welche ich nachts getätigt habe. Mit dem Nachtbus ging es zirka 9 Stunden an die Ostküste. Dann noch mit der Fähre übersetzten und schon ist man auf einer anderen, neuen Insel. Diese hieß PERHENTIAN - Pulau Perhentian und war echt gut. Es gab zwei Inseln, eine größere und eine kleinere. Auf der kleineren tummeln sich immer die Backpacker (Rucksacktouristen) herum. Dort bin ich hin gefahren... 

In einem sehr billigen Hostel bin ich auf der Insel unter gekommen. Für 5 € die Nacht konnte ich auf Perhentian Island schlafen. Das Hostel konnte ich am Ende gar nicht bezahlen, da ich kein Geld mehr hatte, aber das Symbol für Kartenzahlung da stand, ich war davon ausgegangen das es auch funktioniert...ich konnte die Insel so verlassen. Insgesamt hab ich nur 2 Nächte auf der Insel verbracht, da mein Geld halt alle war und es gab kein Automaten. Mit Karte kann man in Malaysia nur bedingt bezahlen. Den Tauchtrip konnte ich mit Karte zahlen...den Tauchtrip habe ich am 2. Tag gemacht. Leider wieder nur den Einsteigerkurs, jetzt schon zum 6 mal - Tauchgänge (Neuseeland, Thailand), da ich keine 300€ habe für ein dreitägigen Open Water Kurs habe. Naja in 10m tauchen ist auch cool. Der Tauchgang ging insgesamt ca 50min. Es ist atemberaubend was man alles unter Wasser sieht und endeckt. Tolle Korallen waren zu sehen und jede Menge Fische. Nachmittags bin ich nochmal an den Tauchspot, aber diesmal mit Schnorchelausrüstung. Ich war bestimmt 4 Stunden Schnorcheln und hab mir schön den Rücken verbrannt. Ich habe mich später sehr geärgert, da ich beim Schnorcheln tolle Bilder mit meiner Unterwasserkamera geschossen hatte und sie später leider gelöscht habe...arg wie ärgerlich!  

Weiter ging die Reise in den Taman Negara National Park.

Im Taman Negara National Park kann man vieles machen. ZBsp. Im Dschungel schlafen, geführte Wanderungen durch den Dschungel durchführen,  Bootstouren starten uvm. Ich hab mich für die Preiswerteste Variante entschieden...eine selbstgeführte Wanderung durch den ältesten (130 Mio Jahre alten) Wald Malaysias. Ein klasse Weg führte hoch durch die Bäume. Er war mit Hängebrücken (ca 10 Stück) verbunden. In 15 m Höhe ging man durch den Wald.

Weiter von Taman Negara National Park ging es nach Pulau Tioman, eine Insel im Südwesten. 

Jetzt war ich von 6 Stationen Malaysias auf 4 Inseln. Warum? Weil die Inseln immer / meistens toll sind. Ich hab mich in Malaysia so entschieden zu reisen und es war gut (die Route). Meine letzte Station hieß also Pulau Tioman, bevor ich nach Kuala Lumpur zurück fahre, um nach Vietnam zu reisen. Hier hatte ich meinen ersten Hänger in der Reise...ich war nur müde, hatte auf nichts Lust und kam nicht in die Gänge. Jetzt geht's aber wieder. 4 Tage war ich auf Tioman. Ein Tag war ich Schnorcheln mit einem halbtagestrip auf einem Boot. Das Wasser war nicht ganz so klar, wie auf Perhentian Island. Trotzdem konnte ich einige Bilder unter Wasser schießen. Das Highlight war das Sichten von kleinen Haien in einer Bucht, von denen ich aber keine Bilder habe, da sie so schnell und weit weg waren. Liebe Grüße an alle Daheimgebliebenen! 

Perhentain Island Perhentain Island Perhentain Tauchschule

Tama Negra N.P.Taman Negra N.P.Wildes Dorf im Dschungelschwimmendes RestauranteTiomanTiomanHafen Tioman

25Juli
2016

Malayaia: Insel Penang / Georgetown, Insel Pulau Langkawi

Hi liebe Leser und Leserinnen.

Nach den "Cameron Highlands", wo es zwei Tage geregnet hatte, ging es mit einem modernen Reisebus weiter Richtung Norden und zwar auf die Insel "Penang", genauer gesagt nach "Georgetown". Die Fahrt dauert im klimatisierten Bus 6 Stunden. Der Tag ging also nur fürs Fahren / Reisen drauf (14-20 Uhr), vormittags hab ich den vorherigen Blog verfasst. Angekommen in Georgetown hat es wieder geregnet. Die Stadt (Altstadt) wurde zum Unesco-Weltkulturerbe erhoben.

Georgetown hat 400.000 Einwohner und ist Hauptstadt von der Insel Penang. Sie besitzt einen sehr asiatischen Charme. Penang an sich hat 1,6 Millionen Einwohner. Von diesen Bewohnern sind 50% Chinesen. Malaysia ist in Bundesstaaten aufgeteilt, Penang ist der zweit Kleinste. Für euch zur Orientierung wo genau Penang liegt, wo Georgetown ist, hab ich hier ein Bild für euch, damit ihr wisst wo ich mich rum treibe.

Die beiden Tage auf Penang habe ich ausgeschlafen, jeweils bis 11 Uhr. Am ersten Tag habe ich mich gleich um ein Fährticket gekümmert (zur Weiterfahrt auf die Insel Langkawi) und leider erst eins am Montag bekommen (Sonntag war schon ausgebucht). Hier in Malaysia ist es ein ganz anderes Reisen, als in Sri Lanka...in Sri Lanka fährst du mit dem öffentlichen Bus und dieser kommt ständig. In Malaysia fahren Reisebusse und man muss permanent vorplanen damit dieser nicht voll ist. Jetzt ist Nebensaison, ich will gar nicht wissen wie das während der Hauptsaison ist...da musst du richtig planen. Dann hab ich mir noch die Stadt Georgetown und den Botanischen Garten angeschaut. Dort konnte ich tolle Bilder von Affen schießen. Erst waren bei einem Wanderpfad nur zwei Affen, aber nach kurzer Zeit waren es auf einmal 20. Das tolle war, dass Affenmütter mit ihren Jungen aus dem Wald hervor kamen. Bis auf einen Meter kommen die Affen an einen heran und mir bot sich eine hervorragende Fotokulisse. Bilder sind dann unten zu sehen.

Den zweiten Tag in Georgetown bin ich mit dem Bus zur schönsten und größten Tempel Anlage von Malaysia gefahren "Kek Lok Si". Diese wird seit der Gründung 1890 ständig erweitert. Das Highlight ist ein Statue, eine Göttin aus Bronze, die 30m hoch ist.

Danach bin ich weiter gefahren und zwar zum höchsten Berg von Penang, der "Penang Hill". Dieser ist 830m hoch und bietet einen tollen Panoramablick. Auf den Berg fährt eine moderne klimatisierte Bahn rauf. Runter zu hab ich mir das Geld gespart und bin gelaufen (1,5h).

Weiter ging die Reise mit der Überfahrt nach "Langkawi". Montag hieß es 8 Uhr am Check In bei der Bootsanlegerstelle zu sein. So kam es auch...nicht verschlafen! Es stand eine 3,5h Überfahrt mit dem Boot an. Langkawi liegt nördlich über Penang, genau an der Grenze zu Thailand. Das ist das gute, hier kann man Zollfrei einkaufen und so konnte ich mir mal ein Bier leisten. Sonst kostet immer ein Bier um die 3 - 4 €, hier nur 80 Cent. Wo genau Langkawi liegt, seht ihr auf der Karte unten.

Den ersten halben Tag (Vormittags mit dem Boot übergesetzt) verbrachte ich auf der Insel am Strand. Langkawi besitzt tolle Strände, Ferienanlagen und einen eigenen Flughafen. Die Insel ist klasse. Hier ist nicht alles zugebaut, man findet noch sehr viel Natur und Dschungel. Hier kann man gut mit der ganzen Familie Urlaub machen! Am Strand gibt es unzählige Möglichkeiten die Zeit zu verbringen - Wakeboarden, Banane fahren, auf einem Reifen sitzen und ziehen lassen, Jetski fahren, mit einem Schirm sich von einem Boot ziehen lassen, Schnorcheln, Tauchen...und vieles mehr. Ich hab nichts gemacht, da ich mir das Geld aufhebe / spare um eventuell in Bali Tauchen zu gehen. Ich muss bisschen mein Geld zusammen halten. Ein gemütlicher Strandtag ist auch nicht schlecht.

Am zweiten Tag (Dienstag) bin ich früh zeitig los gefahren, und zwar mit einem Motoroller, Richtung LANGKAWI CABLE CAR. Den Motoroller hab ich mir vom Hostel ausgeliehen für umgerechnet 7,50€ am Tag (24h). Begleitet hat mich mein Kumpel Max aus Wien, der mit mir schon in den Cameron Highlands und in Penang in einem Hostel war. Das ist witzig, wir haben uns immer wieder getroffen. Er war sehr cool drauf und es hat viel Spaß gemacht mit ihm zu reisen. Max war 3 Monate in Asien unterwegs und fliegt nächste Woche zurück nach Wien. Ich soll ihn mal besuchen, Wien soll echt schön sein. Wird gemacht demnächst.

CABLE CAR ist eine Seilbahn, die 2158 m lang ist. Sie ist sehr beeindruckend, aber das beste ist die SKYBRIDGE. Eine Art "schwebende" Brücke. Auf ihr bekam sogar ich Probleme mit der Höhe...obwohl ich schon ein Bungeesprung und Tandemsprung (aus dem Flugzeug) gemacht habe, bekam ich weiche Knie auf der Brücke!

Nachmittags (Dienstag) wollte ich eigentlich Motoroller fahren...das fiel ins Wasser. Starkregen war auf Langkawi angesagt. Dummer Weise hab ich mir beim Tanken einen halben Fußnagel eingerissen, was echt blöd ist. Motoroller konnte ich dann abends noch fahren, da es aufgehört hat zu regnen. Hier in Malaysia kann man unbedenklich dem Straßenverkehr folgen, in Sri Lanka weiß ich nicht ob ich da gefahren wäre. Es war toll den Roller für ein Tag ausgeliehen zu haben. Man kann viel sehen, wenn man etwas mobiler unterwegs ist.

Insgesamt war ich drei Nächte auf Langkawi. Mittwoch hab ich noch ein Strand Tag eingelegt und Donnerstag Nachmittag ging die Reise weiter Richtung Ostküste, wieder auf eine Insel.

Ich bereise übrigens nur ein Teil von Malaysia, den Part zwischen Thailand und Singapur. Borneo möchte ich die nächsten Jahre mal bereisen, da dieser Teil fast noch schöner sein soll. Aber ich bin auch so sehr zufrieden mit dem Abschnitt, den ich bereise. Hier der Überblick von den beiden Teilen.

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19Juli
2016

Malaysia - Kuala Lumpur

Malaysia - angekommen in einer hoch modernen und extrem weit entwickelten Stadt - Kuala Lumpur! Was für ein starker Kontrast gegenüber Sri Lanka! Unglaublich, ich bin wieder in einer kulturellen Gegend, die es mit europäischen Standart aufnehmen kann. Sri Lanka wird aber auch die "leichte Form" von Indien bezeichnet,  was man so erlebt und sieht, von daher ist der Unterschied nicht ganz so überraschend. Außerdem ist Malaysia viel reicher als Sri Lanka. 

Aber erst mal an den Anfang. Von Colombo (Sri Lanka) ging der Flieger (Air Asia) eigentlich 22.55uhr los, was nicht der Fall war...eine Stunde Verspätung, da ein Rollstuhl Fahrer mit flog. Ok, nicht schlimm, ist ja eh Nachts und ich hab keine Termine... Also ging es etwas später Richtung der Hauptstadt Malaysias. Am KL Flughafen angekommen musste ich mir erstmal einen Überblick verschaffen. Der Airport ist riesig und imposant. Man muss aufpassen das man sich nicht verläuft und den Überblick verliert. Das ist aber allgemein in KL (Kuala Lumpur) der Fall. Ich war ja schon in zwei großen asiatischen Metropolen (Singapur 2012 und Bangkok 2014), wobei ich mit Marcel und Christian Bangkok nicht allzu stark erkundet habe. Aber Singapur habe ich genau erkundet und schon die Fahrt vom KL Airport in die riesige Metropole erinnerte mich stark an Singapur. 

Die 2 Tage wo ich jetzt in KL unterwegs war, wurde ich die Gedanken und parallelen zu Singapur nicht los...und von der Entfernung her ist ja Singapur gleich um die Ecke. Sie haben viel gemeinsam die beiden Städte. Natürlich ist das den hohen Wolkenkratzern und der imposanten Skyline zu verdanken. Ich hab gefühlt 300 Bilder in 2 Tagen geschossen, man weiß in so einer großen Stadt gar nicht, was man als erstes fotografieren soll. Aber das Augenmerk richtet sich schnell Richtung PETRONAS TWIN TOWERS. Diese waren bis Oktober 2003 die höchsten Gebäude der Welt! Und ihre Höhe ist atemberaubend!  Wenn man vor so großen Gebäuden steht, fragt man sich wie hoch wohl die Häuser in 20 Jahren sein werden...höher, schneller, weiter, so ist der Mensch quasi programmiert. Auf jeden Fall sind die Twin Towers mega geil und echt krass hoch. 

Ich schlenderte durch die Straßenzüge der Stadt und genoss die Großstadt mit ihren gewaltigen Bauwerken. Am ersten Tag besuchte ich CHINA TOWN, ein Stadtviertel der City. China Town ist ein aufregender Stadtabschnitt. Dort bekommt man alles mögliche zukaufen, vor allem gefälschte Ware. Ich hab mir ein Deutschland Trikot für nicht mal 4€ gekauft und es sieht echt gut aus. Dann brauchte ich noch eine kurze Hose, da meine kaputt gegangen ist... hab unter 3€ eine bekommen. Den zweiten Tag ging es Vormittags zu den BATU CAVES, einem Höhlensystem mit einer riesigen goldenen Figur am Eingang. Die Statue ist vielleicht 20 Meter hoch. Die Höhlen waren echt schön. Es gab auch noch die Dark Gates - dunkle Höhlen,  aber die hab ich mir nicht angeschaut, da man Eintritt zahlen musste. Nachmittags bin ich dann zum Kuala Lumpur Tower gefahren und hab mich auf eine Höhe von 350 Meter begeben. Von den Kuala Lumpur Tower hat man einen 360° Umblick über die Stadt. Wahnsinn so eine City von der Höhe aus zu sehen, atemberaubend! Oben gab es zwei Ebenen, eine bei 270m und eine bei 350m. Die erste Ebene war verglast, die zweite frei. Außerdem befindet sich eine Skybox in 350m, die freistehend über den Abgrund ragt und aus Glas ist. Dort konnte man Fotos von sich und der Stadt im Hintergrund schießen. 

Geschlafen hab ich in KL in einem großen Hostel, wo ich einige Leute kennengelernt habe. Es macht Spaß die Zeit im Hostel zu verbringen und andere Reisende kennen zu lernen. Es Ist immer wieder interessant, was die Beweggründe sind für eine längere Reise sind, aber meistens ist es ein Umbruch im Leben, der dazu bewegt zu vereisen. Sei es das Beenden des Studiums, der Ausbildung (wie bei mir - Erzieher) oder eines Jobwechsels. 

Über Malaysia kann ich jetzt schon nach einer Woche sagen: es ist ein super Reiseland. Es ist sauber, die Leute lassen einen in Ruhe - wollen nicht ständig was verkaufen und sie sind freundlich. In Sri Lanka waren die Leute aber auch freundlich.

Weiter ging die Reise zu den Cameron Highlands. Diese Gebirgige Gegend ist super zum Wandern und für Ausflüge geeignet. Teeplantagen,  Obst- und Gemüsefelder überziehen die hügelige Gegend. Ich war 2 Tage hier. Mit einem Belgier und einem Deutschen war ich in den dichten Wäldern laufen. Morgens waren wir sehr billig beim Inder essen, dann 5 Stunden laufen und abends wieder billig essen. Das Essen ist Malaysia sehr gut. Seit 2 Tagen hat es geregenet, ich hoffe das Wetter bessert sich wieder.

Und so ist schon fast wieder eine Reisewoche um, der erste Monat (von 4) ist weg. Hier die Bilder von meiner ersten Woche in Malaysia. 

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur Tempel Kuala Lumpur Pertonas Towers Petronas Towers China Town Tempel China Town Tempel Light Show Batu Caves Batu Caves Eingang Batu Caves Batu Caves

Batu Caves Kuala Lumpur Tower Sky Box

Kuala Lumpur Tower warten auf den Bus (4 h) Cameron Highlands Cameron Highlands

 

12Juli
2016

Die Südküste - Colombo - Vorbereitung auf Malaysia

Sri Lanka -  die Ehrwürdige Schöne - so lautet der Name seit 1972, während die Tamilen (Bevölkerungsgruppe) sie immer noch Ilankai, die Wundervolle nennen. Zuvor hieß die Insel Ceylon. Dieser Begriff ist teilweise immer noch Aktuell z.Bsp. beim Tee - Ceylon Tee.

Die Insel ist nicht einmal so groß wie Bayern zum Vergleich. Sie besitzt ewig lange Küstenabschnitte und in der Mitte ein Gebirge, Hochebenen die ich im vorhergehenden Text beschrieben habe und wo ich war. Die Menschen (Bevölkerung) sind dunkelhäutig, wie etwa die Inder. Sie haben oft ein lächeln auf den Lippen,  aber man muss aufpassen, denn wenn man auf der Straße angesprochen wird, steckt meist eine Geschäftsmasche dahinter...erst sind immer alle nett, aber leider wollen sie auch zu 90% immer mit einem ein Deal aushandeln. So sitzt man schnell mal im Tuktuk und schaut sich nur "kurz" einen Tempel an. Das der Eintritt im Tempel teuer ist und das die Fahrt eine Stunde dauert wird nicht gesagt. Bisschen aufpassen bei sowas...bin auch zweimal drauf rein gefallen.

Sri Lanka hat ein kleines Müll Problem.  Überall an den Straßenrändern findet man Berge von Müll und es ist oft dreckig...auch an den Stränden. Leider findet man nur selten einen Mülleimer,  der unter Umständen helfen könnte. 

Meine Reise ging weiter in den Süden Sri Lankas. Die großen Teeplantagen wurden hinter mir gelassen (alles was im Gebirge war) und ich fuhr in den Süden des Landes. Angefangen in HAMBANTOTA eine 70.000 Einwohner Stadt. Diese Stadt ist sehr muslimisch geprägt, was ich auch festgestellt hatte. Außer einem schönen Hafen und einem langen Strand hatte HAMBANTOTA nicht viel zu bieten und so ging es nächsten Tag gleich weiter nach MATARA. Bei Matara liegt der südlichste Punkt der Insel, dort befindet sich ein Leuchtturm. Ich hatte eine nette Unterkunft direkt am Strand gefunden, wo ich auf den Japaner "Thomas" traff. Dieser war mit sein 43 Jahren extrem cool drauf und er lud mich zum Schnaps trinken ein. Wir hatten ein lustigen Abend. 

Gleich nächsten Tag ging es schon wieder weiter. Seit 5 Orten mach ich das so. Vormittags Bus fahren oder Zug und nachmittags den neuen Ort anschauen. Aber jetzt kam mal wieder ein Ort, der vielversprechend war. GALLE. Dort plante ich auch gleich 2 Tage ein. Und es war so schön dort.  Galle besitzt ein altes Fort, eine Art Festung die vor der modernen Stadt liegt (120.000 EW) Im Fort befindet sich Sri Lankas besterhaltene Altstadt aus der holländischen Zeit (17./18. Jh.). Man findet hier Boutiquen,  Cafés und  Hotels. Und ein Hostel, wo ich meinen Schalfplatz fand. Das Hostel ist sehr nett und man kann sich im Fort nur wohlfühlen. Meine schönste Zeit verbrachte ich hier während der Reise.  Vielleicht liegt es auch daran, dass das Fort ein europäischen Flair besitzt und diesen ausstrahlt. Auf jeden Fall ist Galle eine tolle Stadt. Ich schaute mir das Fort genau an, machte ein Trip zum Schildkröten Reservation und schaute mir ein sehr alten Tempel an. Am zweiten Tag war cool, das mich der eine Mitarbeiter mit dem Roller zu sich nach Hause genommen hat (in seiner Pause) und mir sein Zuhause gezeigt hat. Es gab frische Kokosnuss und ich lernte zum ersten mal richtig Einheimische zu Hause kennen (seine Familie). War toll. 

Wer übrigens ein Hund möchte,  kann gerne nach Sri Lanka kommen und sich einen mitnehmen. Hier gibt es tausende von Straßenhunden...

 Weiter ging es von Galle nach Hikkaduwa. Hier fand ich die besten und schönsten Strandabschnitte während meiner Sri Lanka Reise. Ich verbrachte eine Nacht hier. Das 2004 der Tsunami an der Südküste wütete ist mir natürlich nicht entgangen. 12 Jahre danach erinnert aber wenig an das Unglück. Es kommt vor das einzelne Ruinen am Strand sich befinden,  aber das ist eher die Seltenheit. 

 Leider bin ich nächsten Tag von Hikkaduwa weiter gezogen. Dort war es echt gut, ich bin nach Beruwala gefahren. Dort wiederum war es schlecht. Der zweite Ort der mir gar nicht zusagte und wo es auch nix gab. Naja mal den halben Tag im Bett liegen fetzt auch mal...die Gegend war sehr muslimisch angehaucht und ich wurde zum ersten mal auf meiner Reise von Kindern angesprochen, ob ich nicht Geld habe. Komisches Gefühl, von Kindern angebettelt zu werden...natürlich gab ich nichts. Die kleinen sollen ja schließlich mal ordentlicher Arbeit nachgehen. 

Was schwerst verheerend in Sri Lanka ist, ist der Straßenverkehr! Die fahren alle wie die Schweine. Hupen ist das aller Heilmittel...hupen, hupen, hupen und dann 3. oder 4. Spuren auf machen bei einer 2 spurigen Straße.  Bei solch gefährlichen Manövern ist es kein Wunder das öfters schwere Unfälle enstehen. Zum Glück ging bei mir alles gut. 

Weiter ging es am 16.07.2016 Richtung Colombo. Eigentlich wollte ich die Hauptstadt auch noch mitnehmen,  aber ich hab im Vorfeld gehört das sie extrem stressig ist...ich kam in Colombo an und hatte sofort das beschriebene Gefühl.  - Stress. Darauf hatte ich keine Lust. 2 Millionen Einwohner ist mir definitiv zu viel. Fast jeder 10. wohnt in Colombo. Ich setzte mich wieder in ein Bus und fuhr nach Negombo, dort wo meine Reise begann. Kein mini Zimmer für überteuerte Preise, wie in der Hauptstadt. 

Und nun ist das Kapitel Sri Lanka schon vorbei. Morgen 17.07. geht's nach Malaysia. Ich hab mir schon bisschen mein Reiseführer für Malaysia angeschaut und es ist echt schwer eine Route zu planen, da Malaysia zweigeteilt ist. Ich werde glaube nur eine Insel / Halbinsel machen,  das ganze entspannt angehen. Die zweite ein anderes mal... mit Kuala Lumpur beginnt die Reise ja schon sehr aufregend und spannend.

Resümee zu Sri Lanka. Es waren drei tolle Wochen, dennoch hat mich das Land / die Leute nicht ganz überzeugt, es war nicht der über mega tolle Urlaub hier. Thailand 2014 fande ich viel besser. 

Danke an diejenigen die mir ein Kommentar hinterlassen haben. Hab mich sehr darüber gefreut :) und natürlich hat mich die Nachricht über Nizza sehr geschockt. Schon wieder Frankreich...schlimm so etwas! 

  Hafen von Hambatona Moschee Hambatoma Fischhaendler Hambatoma Hafen Hambatoma Gaestehaus Hambatoma Matara Matara Matara Matara Matara Matara Matara Galle Galle Galle Galle Galle Lebenspyramide Baby Schildgroeten Galle Fort Galle Hiduistischer Tempel Hindu Tempel Strassengasse Galle   Roller fahren Galle Fort Galle Moschee Galle Hikaduwa Hikaduwa 120 Kilo Schildgroete Hikaduwa               

07Juli
2016

Kandy - Adems Peak - Ella

Hi.

Ich befinde mich derzeit in den Hochebenen von Sri Lanka. Diese befinden sich in der Mitte der Insel. Nach Dambulla bin ich mit dem Bus von der nördlichen Mitte nach KANDY, die schönste Stadt (sagen viele) gefahren. Wenn man in Sri Lanka mit dem Bus unterwegs ist bezahlt man sehr wenig Geld. Ca 100 km kosten 1€ umgerechnet. Mit dem Zug ist es nichts anderes, auch der ist extrem billig. Beim Zug kann man noch die Klasse wählen (1-3). Die 2. Klasse geht voll in Ordnung. Was spannend beim Zugfahren ist, die Fahrgäste können an den Türen sitzen, die Beine raushalten und die frische Luft genießen. Ich hab es auch getan und es macht wirklich Freude.

Kandy liegt ungefähr in der Mitte von Sri Lanka und zählt 150.000 Einwohner. In der Stadt herrscht Verkehrschaos, Lärm und dicke Luft...und das soll die schönste Stadt sein?! 

Der zweite Eindruck lässt den ersten überrollen.  In der Mitte der Stadt gibt es ein großen See, der weltberühmte Zahntempel befindet sich hier und auf einem Berg ragt eine riesige Buddha Figur hervor. 3 Tage habe ich in Kandy verbracht. Zu der Buddha Figur bin ich Abends hochgelaufen. Eine tolle Sicht über die Stadt bot sich und schöne Fotomotive mit dem riesigen Buddha. 

Buddha ist in Sri Lanka überall gegenwärtig und wird von den meisten Singhalesen verehrt. Man sieht permanent Statuen unterwegs. Neben Buddhisten (machen den grossteil der Bevoelkerung aus),  gibt es noch Moslems,  Hinduisten und Christen auf der Insel.

 Kandy und allgemein Sri Lanka gefällt mir auch mittlerweile sehr gut. Mit den Singhalesen bin ich langsam warm geworden und finde sie echt in Ordnung und nett. In Kandy hab ich mir neben dem großen Buddha noch die KANDY DANCE Show angeschaut. Mit Trommeln, verschieden Kleidern und Feuer Show konnte man das ganze gut anschauen. Den weltberühmten Zahntempel hab ich mir nicht angeschaut, da er zu überlaufen war. In dem Zahntempel soll sich ein Eckzahn von Buddha befinden. Ich hab mir nur das Außengelände des Tempels angesehen. Geschlafen hab ich in Kandy zuerst in einem Hotelzimmer (1 Nacht) und hab dann in ein sehr cooles Hostel gewächselt, um Geld zu sparen. Dort traff ich drei Holländer die echt in Ordnung waren. Am meisten trifft man Franzosen in Sri Lanka, deutsche hab ich noch nicht soviele gesehen.

Nach Kandy reiste ich mit dem Zug und Bus weiter zum Adems Peak. Das ist zwar nicht der höchste Berg Sri Lankas mit 2243 m, aber der für Pilger am bedeutendsten. Für Buddhisten sagt man, dass jeder einmal auf dem Berg in seinem Leben gewesen sein soll. Er ist zwar leicht zu besteigen mit seinen tausenden von Treppenstufen,  aber es strengt ganz schön an dort hoch. Traditionell bin ich mit mehreren Reisenden Nachts auf den Berg gestiegen,  um den Sonnenaufgang zu genießen. Start war um 2.30 Uhr (mit Stirnlampe), um pünktlich halb 6 oben zu sein. Was für ein toller Anblick, hoch oben über den Wolken. Auf dem Gipfel befindet sich ein kleines Kloster, welches intakt ist und von Mönchen bewohnt wird. Runter zu ging es natürlich schneller und in der Unterkunft hat schon das Frühstück gewartet. 

Vom Adem's Peak ging es dann mit dem Bus weiter fuer eine Nacht nach Nuwera Ellya, ein kleiner Ort in den Hochebenen. Dort hab ich mich von der Wanderung ausgeruht. Nach Nuwera Ellya ging es mit dem Bus weiter nach Ella, einem sehr kleinen, aber schoenen Bergort. Dort verbrachte ich zwei Naechte. An einem Tag bin ich den kleinen Adems Peak bestiegen, welcher in der Naehe sich befindet. Die zweite Nacht wurde ich von einem Feuer geweckt, welches nur 500m von meinem Bungalow entfernt wuetete. Ich hab die Situation erst so erkannt, GOTT ein Feuer, ich muss hier weg, aber es ist zum Glueck nicht weiter in Richtung Bungalow gezogen und ich habe Absprache mit Einheimischen ueber die Situation gehalten. Nach Ella ging es nach Badulla, wo ich mich derzeit befinde. Die Stadt hat nicht viel zu bieten und ich bleib nur eine Nacht und ruhe mich aus.

Weiter soll es Richtung Suedkueste gehen. Eine Woche hab ich noch...die moechte ich bisschen am Strand verbringen. Ein Highlight hab ich leider verpasst im Norden mitzunehmen und zwar Sigarya, ein beruehmter Felsen und das Symbol fuer Sri Lanka. Naja egal. Mit Malaysia, Vietnam, Kambotscha und Bali werde ich noch so viel sehen und bestimmt ganz muede von den Eindruecken werden :)

 

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